Neuer Audi TT RS mit OLED-Technologie von Osram

München – In den Heckleuchten des neuen Audi TT RS werden OLED (Organic Light Emitting Diode) des Lichtherstellers Osram verbaut, dem derzeit einzigen Anbieter dieser innovativen Beleuchtungstechnologie für Anwendungen im Auto. Die organischen Flächenlichtquellen sind besonders flexibel einsetzbar und ermöglichen innovative Design-Lösungen für den Automobilbereich. „Wir freuen uns, dass unsere OLED im neuen Audi TT RS nun in einem großvolumigen Serienfahrzeug zum Einsatz kommen“, beschreibt Hans-Joachim Schwabe, CEO Specialty Lighting bei Osram, die Vorreiterrolle des Lichtherstellers im OLED-Geschäft.

Als Technologie- und Innovationsführer im Bereich automobiler Beleuchtungslösungen liefert Osram jetzt auch für den neuen Audi TT RS seine OLED-Beleuchtung. Die linienförmig angeordneten organischen Leuchtdioden in der Heckleuchte des Serienfahrzeugs betonen die Flachheit der Lichtquelle und bringen sie als Design-Highlight besonders unter leicht seitlichem Einblick zur Geltung. Durch die Aufteilung der OLED in drei individuell ansteuerbare Leuchtsegmente – zwei Randsegmente und ein inneres Segment – können verschiedene Licht-Funktionen kombiniert werden. Die Randsegmente leuchten permanent zur Unterstützung der Schlusslichtfunktion, das innere Segment wird zum Beispiel beim Bremsen dazu geschaltet. Auch dynamische Animationen beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugs, sogenannte Coming-/Leaving-Home Szenarien, können so umgesetzt werden. Neben ihrem innovativen Design, das kundenspezifisch an die Formsprache der Leuchten angepasst wurde, überzeugen die neuen Heckleuchten auch durch ihre Funktionalität: Mit insgesamt vier OLED mit einer Leuchtfläche von insgesamt 49 cm2 und einer Helligkeit von 1.000 cd/m2 garantieren die als Modul auf einem Halter mit verspiegelter Blende montierten OLED beste Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Bild: Audi AG

Bild: Audi AG

Flexible Lichttechnologie der Zukunft

In den dünnen Schichten einer OLED sind organische Materialien enthalten. Sie sind von flächigen Elektroden umschlossen, die als elektrische Kontakte dienen. Bei Stromzufuhr entstehen Photonen in den Schichten, die die Diode leuchten lassen. Da OLED Licht in hauchdünnen halbleitenden Schichten erzeugen, eignen sie sich besonders für die flexible Inszenierung von Beleuchtungslösungen. Beispielsweise ermöglicht die Segmentierung, also die dichte Anordnung von schaltbaren Lichtflächen nebeneinander, die Erzeugung eines räumlichen Eindrucks (3D-Schatten-Effekt). Durch die Möglichkeit, einzelne Leuchtmodule separat anzusteuern, eröffnen sich zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten wie etwa die Realisierung dynamischer Funktionen. Neben der Flexibilität bei der Gestaltung überzeugt die OLED-Technologie auch durch ihren geringen Energieverbrauch, der gerade beim Einsatz im Automobilbereich von Vorteil ist.

Quelle: OSRAM GmbH