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DANIEL RICCIARDO GEWINNT RENNEN MIT RENAULT ENERGY F1-2014 POWER

Beim hochspannenden Grand Prix von Ungarn sicherte sich Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo seinen zweiten Saisonsieg. Es war in diesem Jahr zugleich der zweite Triumph für den amtierenden Konstrukteurs-Weltmeister und den Renault ENERGY F1-2014. Ricciardo lieferte sich mit Fernando Alonso (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes) über mehrere Runden einen packenden Dreikampf um die Führung.

Mit Sebastian Vettel auf Platz sieben und Scuderia Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne auf Rang neun schafften drei Renault Piloten den Sprung in die Top-ten. Mit diesem Ergebnis manifestiert Red Bull Racing den zweiten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Daniel Ricciardo belegt nach elf von 19 Rennen den dritten Platz in der Fahrerwertung.

Bildbeschriebung: v.l.n.r., Fernando Alonso, Daniel Ricciardo, Lewis Hamilton, Formel 1, GP Ungarn, 2014.
Bildbeschriebung: v.l.n.r., Fernando Alonso, Daniel Ricciardo, Lewis Hamilton, Formel 1, GP Ungarn, 2014.

Die Resultate des Großen Preises von Ungarn für Team:

Red Bull Racing
Daniel Ricciardo kam mit den ausgesprochen wechselhaften Witterungsbedingungen und der nassen Strecke sehr gut zurecht. In der neunten Runde übernahm er während der ersten Safety Car-Phase die Führung. Diese verteidigte er bis zu einer weiteren Safety Car-Phase. Im letzten Renndrittel absolvierte der junge Australier seinen dritten Boxenstopp. Bereits kurz danach zog er an Nico Rosberg vorbei und eroberte Platz drei.

In Runde 67 überholte Ricciardo in einem sehenswerten Manöver den vor ihm fahrenden Lewis Hamilton. Bereits im nächsten Umlauf bremste er Fernando Alonso in der ersten Kurve nach der Start- und-Ziel-Geraden geschickt aus und eroberte so erneut die Führung. In der Folge konnte er seinen Vorsprung auf fünf Sekunden ausbauen und feierte am Ende souverän seinen zweiten Triumph in diesem Jahr. Damit bescherte er auch seinem Team und dem Renault ENERGY F1-2014 den zweiten Saisonsieg.

Bis zur ersten Safety Car-Phase lag Sebastian Vettel stets unter den Top-3. Als das Safety Car nach dem Unfall von Marcus Ericsson auf die Strecke kam, hatte der Heppenheimer die Boxeneinfahrt bereits passiert. Daher musste er im Gegensatz zu vielen Verfolgern noch eine weitere Runde absolvieren, bevor er sich neue Reifen abholen konnte.

Dieser Umstand kostete Vettel zahlreiche Plätze. In der Folge lieferte sich der amtierende Weltmeister mit Jean-Eric Vergne, Nico Rosberg und Lewis Hamilton einen spannenden Kampf um Position vier. Gegen Rennhälfte kam Vettel eingangs der Start-Ziel-Gerade mit dem linken Hinterreifen auf den noch feuchten Kerb und drehte sich. Dabei gelang es ihm, einen Einschlag in die Boxenmauer zu verhindern – allerdings fiel er auf die 13. Position zurück. Bis zur Zieldurchfahrt kämpfte sich Vettel noch bis auf Platz sieben nach vorne.

Scuderia Toro Rosso
Zu Beginn des Grand Prix von Ungarn kämpfte Jean-Eric Vergne mit Fernando Alonso um die Führung. Anschließend verteidigte er Position zwei gegen Lewis Hamilton. Durch Boxenstopps fiel der Franzose anschließend zurück, fuhr aber weiterhin schnelle Rundenzeiten und eroberte mit Rang neun zwei WM-Zähler.

Sein Teamkollege Daniil Kvyat nahm das Rennen aus der Boxengasse auf, da sein Motor zu Beginn der Aufwärmrunde neu gestartet werden musste. Dennoch kämpfte sich der Russe bis auf Position 14 nach vorne.

Lotus F1 Team
Pastor Maldonado ging als 20. in den Grand Prix von Ungarn. Der Venezolaner kam als 13. ins Ziel. Sein Teamkollege Romain Grosjean musste das Rennen in der elften Runde nach einem Unfall auf feuchter Strecke aufgeben.

Caterham F1 Team
Beide Caterham erreichten nicht das Ziel. In Runde acht fuhr Marcus Ericsson auf feuchter Strecke zu weit über einen Kerb und kollidierte mit der Streckenbegrenzung. Für Kamui Kobayashi war das Rennen im 25. Umlauf aufgrund eines Problems mit dem Benzinsystem beendet.

Rémi Taffin, Leiter des Renault Sport F1 Einsatzteams
„Die wechselhaften Witterungsbedingungen sorgten für einen höchst spannenden Grand Prix. Daniel Ricciardo und Red Bull Racing haben sich den Sieg heute redlich verdient. Wir wussten, dass wir auf kurvigen Strecken wie dem Hungaroring besonders schnell sind. Die Mannschaft hat bei der Abstimmung von Chassis und Antriebseinheit einen sehr guten Job gemacht – somit konnte Daniel heute um den Sieg kämpfen. In den vergangenen Rennen ist ein klarer Aufwärtstrend erkennbar.

Dies ist das Ergebnis unserer sehr intensiven Arbeit mit dem gesamten Team, um noch konkurrenzfähiger zu sein. Wie immer in der Formel 1 gibt es natürlich auch weiterhin Raum für Optimierungen – und das ist aus unserer Sicht durchaus positiv. Ziel muss es jetzt sein, diese Konkurrenzfähigkeit unter allen Bedingungen zu bestätigen.

Der Sieg von Daniel Ricciardo ist eine zusätzliche Motivationsspritze für die zweite Saisonhälfte. Wir wissen, dass uns in den kommenden Rennen noch anspruchsvolle Herausforderungen erwarten werden. Aber wir kennen auch unsere Stärken und haben zudem einige Weiterentwicklungen in Planung, die uns nochmals voranbringen werden. Nun müssen wir unsere Vorteile nutzen und sämtliche Potenziale bestmöglich ausschöpfen – so wie es uns bereits heute beim Großen Preis von Ungarn gelungen ist.“

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