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Neuwagen sind rar: Der Gebrauchtwagen-Markt boomt

Die Automotive Welt ist in Bewegung. Technische und digitale Innovationen im Automobilsektor werden gefühlt Tag für Tag vorgestellt. Neue Richtlinien und Gesetze zu unterschiedlichen Themen wie autonomem Fahren, Sicherheit und Abgasen folgen. Doch aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleitern und ähnlichem müssen Kundinnen und Kunden teils über Monate hinweg auf ihren Pkw warten. Die klassische Alternative ist und bleibt der Gebrauchtwagen.

Wo Neuwagen rar sind, steigen allerdings auch die Preise von Gebrauchtwagen – auf Mobilität kann schließlich nicht verzichtet werden. Um dennoch günstige Angebote zu finden, lohnt sich daher der Blick in ein Kfz Auktionsportal. Die Gründe für ein solches Angebot sind vielfältig: Ob Rentner, der seinen Pkw abgibt, weil der tägliche Weg zur Arbeitsstelle entfällt, ob junge Familie, die sich wegen Familienzuwachs einen größeren Pkw beschafft, ob Autofan, der sich seinen Traum vom Sportwagen erfüllt und sein zuvor gehegtes und gepflegtes Auto daher abgibt – jeden Tag gibt es die Möglichkeit, einen Volltreffer zu landen.

Gebrauchtwagen haben selbstverständlich ebenfalls ihre Vor- und Nachteile. Immer wieder kursieren Gerüchte um manipulierte Tachos (trotz EU-Verordnung von 2017) oder um nicht mitgeteilte Unfallschäden, die lediglich von außen ausgebessert wurden. Daher kann es sich lohnen, sich viele verschiedene Pkw anzusehen und den potentiellen Gebrauchtwagen genau unter die Lupe zu nehmen, um genau den Glückstreffer zu landen. Wer diesen erkennen will, sollte sich zuvor über die typischen Verschleiß-Anzeichen informieren. So sind einige Gebrauchtwagen anfälliger für Rost, andere hingegen haben einen erhöhten Verschleiß der Bremsen. Bei Unsicherheit kann auch erwogen werden den Fachmann des Vertrauens hinzuzuholen.

Außerdem gilt es zu beachten, dass die Gebrauchtwagenpreise auch in den unterschiedlichen Bundesländern variieren. Nach Angaben des ADAC kostet im Saarland ein Gebrauchtwagen durchschnittlich 5.000 Euro weniger als in Bayern. Für jemanden, der in Hamburg lebt, kann es sich lohnen die kurze Strecke nach Niedersachsen in Kauf zu nehmen – um knapp 2.000 Euro zu sparen. Eine gute Übersicht ist daher essentiell, wenn Geld gespart werden soll.

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