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Benzinpreise erreichen Sieben-Wochen-Hoch – Diesel bleibt stabil

Während das Thema „Coronavirus“ und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen bereits seit Anfang des Jahres einen massiven Einfluss auf die Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise hat, sind die Auswirkungen aktuell auch an den heimischen Zapfsäulen für alle Autofahrer zu spüren. Anhand der deutlichen Erholungsphase der Notierungen mit konstant steigenden Preisen in den letzten zwei Wochen, wird der Zusammenhang mit der Entwicklung der Benzinpreise nochmals deutlicher.

Es muss jedoch betont werden, dass die Einflussnahme der Rohölpreisentwicklung an den internationalen Finanzmärkten in der Regel erst mit leichter Verzögerung auf dem deutschen Kraftstoffmarkt ankommt. Da sich am Ölmarkt aktuell eine Gegenbewegung mit sinkenden Notierungen ablesen lässt, ist schon fast mit zeitnahen Preisrückgängen bei den Kraftstoffpreisen zu rechnen. Auch wenn die Vorgaben des Marktes für sinkende Preise sprechen, bleibt die tatsächliche Entwicklung abzuwarten.

Bei der Entwicklung der Kraftstoffpreise sind Dieselfahrer aktuell deutlich im Vorteil. Seit rund drei Wochen bewegt sich der gemittelte Dieselpreis innerhalb eines sehr schmalen Preiskanals und verharrt seit unseren letzten Kraftstoff-News unverändert bei 1,239 Cent/Liter. Die beiden Benzinsorten (Super E5 und E10) hingegen kennen seit Ende letzter Woche nur den Weg nach oben. Mit einer Preissteigerung von deutlichen 1,2 Cent/Liter, ist das Plus beider Benzinsorten gleich hoch.

Während der Dieselpreis sprichwörtlich auf der „Stelle tritt“, kam es bei beiden Benzinpreisen in den letzten Wochen zu drei aufeinanderfolgenden Preissteigerungen. Preisschwankungen am Kraftstoffmarkt sind grundsätzlich als normal zu bezeichnen, jedoch mussten wir für drei Steigerungen hintereinander in unseren Statistiken bis zum Jahresbeginn zurückgehen. Ein vergleichbarerer Benzinpreis bei der Sorte Super E5 war zuletzt am 4 .Januar festzustellen.

Statistisch gesehen bleibt die beste Uhrzeit um billig zu tanken zwischen 20:00 und 22:00 Uhr. Kurz davor erhöhen viele Gesellschaften die Preise jedoch, weil viele Verbraucher noch nicht mitbekommen haben, dass sich die günstigste Uhrzeit zum Tanken, seit einigen Monaten nach hinten verschoben hat. Nach 22:00 Uhr ziehen die Spritpreise dann jedoch wieder kräftig an.

Benzinpreise – Zahlen

Im bundesweiten Durchschnitt lag der Preis aller meldenden Tankstellen am vergangenen Sonntag je nach Kraftstoffsorte bei:

  • Diesel: 1,239 Euro je Liter
  • Super: 1,421 Euro je Liter
  • E10: 1,393 Euro je Liter

Der Abstand zwischen den günstigsten und teuersten Tankstellenpreisen stellte sich je nach Kraftstoffsorte am vergangenen Sonntag wie folgt dar *:

  • Diesel: 1,149 €/l zu 1,599 €/l (+ 45 ct/l)
  • Super: 1,309 €/l zu 1,729 €/l (+ 43 ct/l)
  • E10: 1,279 €/l zu 1,699 €/l (+ 43 ct/l)

* Die hier dargestellten teuersten und günstigsten Diesel- und Benzinpreise können sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht deutlich voneinander abweichen, weshalb die Differenz der beiden Preise als ein theoretischer Wert zu verstehen ist. Zwar kann man häufig den Zeitpunkt beeinflussen an dem man tanken möchte, jedoch wird man nicht quer durch die Republik fahren um die günstigste deutsche Tankstelle anzusteuern.

Quelle: tanke-günstig GmbH

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