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Logistikzüge

Es gibt Unternehmen, bei denen macht es durchaus Sinn, über Logistikzüge nachzudenken. Die Frage ist: Wann ist das notwendig? Bei wem macht das Sinn? Am ehesten dort, wo die Transportwege innerhalb des Betriebs lange sind. Wenn beispielsweise ein Produkt mehrere Stationen der Fertigung durchläuft und der Weg stets der gleiche vorgezeichnete durch die Hallen ist, lohnt sich ein Logistikzug.

Einfaches Beispiel:

Nehmen wir an, Sie fertigen Verpackungsmaterial aus PE. Dann könnten die Produktionsschritte in etwa so lauten:

  1. PE Granulat wird angeliefert und in großen Silos aufbewahrt
  2. PE Granulat wird geschmolzen und eine Folie in gewünschter Dicke und Breite gefertigt
  3. Auf diese Folie wird nun die Produktinformation aufgedruckt: Was wird verpackt? Wer wird Hersteller des Produkts sein?
  4. Zurechtschneiden und Verschweißen: aus der bedruckten Rolle werden nun Beutel o.ä., was der Abnehmer eben braucht
  5. Die Beutel müssen verpackt und zum Warenausgang gebracht werden
  6. Versand

Wir haben auf die Schnelle sechs Schritte skizziert, die nötig sind, um einfaches Verpackungsmaterial herzustellen. Jeder der Punkte wird in einer eigenen Halle gemacht. Jedes Produkt durchläuft stets die gleichen Stationen. Nur innerhalb der Stationen gibt es natürlich Unterschiede. Denn nicht jeder Kunde möchte sein Verpackungsmaterial in der gleichen Farbe oder Größe. Und natürlich unterscheidet sich der Aufdruck… und das Auftragsvolumen kann immens schwanken. Aber an sich sind es immer diese 6 Stationen.

Intralogistik durch Manneskraft

Nun könnte man natürlich die Arbeiter mit Hubstaplern oder Hubwagen von einer Halle zur nächsten schicken. Ob das effektiv ist – darüber lässt sich streiten. Denn es braucht die entsprechenden Stapler in der Nähe… und derjenige, der die Ware weiter transportiert, ist für diese Zeit entsprechend blockiert und kann seiner Produktion eine Zeitlang nicht nachkommen.

Intralogistik durch Logistikzüge

Einfacher ist es, über das Konzept von Logistikzügen nachzudenken. Eine Art Förderband bringt die Ware nach dem jeweiligen Produktionsschritt weiter zum nächsten. Das Ganze muss einmal installiert und dann regelmäßig gewartet werden, ist ansonsten aber unauffällig und zuverlässig.

Wer sich dafür interessiert, sollte sich bei Partner für Logistikgeräte das Konzept vorstellen und ein Angebot unterbreiten lassen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auf diese Art die Effektivität gesteigert und die Kosten gesenkt werden können. Deshalb sollte man sich umgehend informieren.

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